• Bestattung Gerobel

Der Glaube zu Weihnachten und die Liebe zu den Menschen


Der Glaube an Weihnachten ist ein wichtiger kultureller Bestandteil unserer Gesellschaft. Daher ist es auch wichtig, unseren Nachkommen die echten Werte von Weihnachten zu vermitteln. Es geht dabei nicht um das Schenken von materiellen Gütern, wobei das durchaus die wohl beliebteste Nebensache am Jahresende ist.


Eines Tages wurde Papa mit einer Frage zu Weihnachten konfrontiert. Der jüngste Sohn, gerade einmal 8 Jahre alt, versuchte die Welt und die Rolle von Gott zu verstehen und stellte die Frage: “Warum gibt es Weihnachten und wie ist es entstanden?“.


Zunächst war Papa mit der Beantwortung sichtlich überfordert. Was sagt man bloß einem 8-jährigen Buben in diesem Fall? Papa zögerte einige Minuten, aber dann antwortete er mit ruhiger, besonnener Stimme: "Weihnachten ist für jeden Menschen wahrscheinlich ein bisschen anders und daher nicht ganz so einfach zu verstehen. Ich erzähle dir eine Geschichte, bei welcher ich mir nicht sicher bin ob sie genauso passiert ist, aber durch die du verstehen kannst, warum es Weihnachten gibt."


„Der liebe Gott hat Weihnachten erschaffen um den Menschen in ihrer scheinbar ausweglosen Lage zu unterstützen. Sünden nahmen immer mehr die Überhand und Negatives schien sich unaufhaltsam zu vermehren. Deshalb hatte sich Gott schon oft den Kopf zerbrochen. Doch nun glaubte er fest daran, den Menschen ein wirklich schönes Geschenk zu machen...“. Papa fährt fort: “Doch wer kann dem lieben Gott dabei helfen, diese Aufgabe nachhaltig zu bewerkstelligen? Eine große Aufgabe wartete nun darauf erfüllt zu werden, und so rief Gott alle seine Engel zusammen um jemanden zu finden, der ihm dabei hilft.“ Sohnemann lauschte ganz gespannt der Erzählung seines Vaters, der nun über die vielen Engel im Himmel erzählte: „Jeder Engel wollte dem lieben Gott dabei helfen, den Menschen Glückseligkeit zu schenken. Der Allmächtige war zu tiefst gerührt von der Hilfsbereitschaft seiner Töchter und Söhne. Doch er konnte nicht alle damit beauftragen und fuhr fort, denn um diese heilige Mission zu erfüllen, kann der Engel seine gewohnte Himmelsgestalt nicht behalten. Einigen Engeln machte das Sorgen und ihre Bereitwilligkeit verstummte. Was bedeutet es für einen Engel seine Himmelsgestalt zu verlieren und dieses Opfer zu bringen?"

Sohnemann blickte seinen Vater mit großen Augen an: „Papa, das ist aber nicht schön, wenn ein Engel seine Himmelsgestalt opfern muss um den Menschen Glück zu schenken.“

Vater fuhr, ohne sich ablenken zu lassen, mit seiner Erzählung fort: “Gott verkündete auch unter den Engeln, dass es auch bedeuten würde, dass jener Engel in Gestalt eines kleinen menschlichen Baby auf die Welt kommen müsse. Daraufhin überdachten weitere Engel ihre vorschnelle Entscheidung, dem lieben Gott bei seinem Vorhaben zu helfen und zogen sich zurück.“ Sohnemann war nun ebenfalls bestürzt über die große Herausforderung, den Menschen zu helfen, und die geringe Bereitschaft der sonst so lieben Engel.

Vater blickte seinem Sohn tief in die Augen und erzählte ihm über das nächste Opfer, welches der auserwählte Engel in Kauf nehmen müsste: „Wer Gottes Mission erfüllen will, muss allem entsagen, was hier im Himmel ihm geboten wird. Seine Kräfte, sein würdiges, himmlisches Dasein, ja sogar sein unendliches Glücksgefühl wird dem Engel dadurch verloren gehen ... Mittlerweile gab es keinen einzigen Engel mehr, der bereit war, diese himmlische Mission für den Allmächtigen zu wagen. Engel wussten nur zu gut, dass die Worte ihres Vaters nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Hier wurde etwas enorm Schweres abverlangt.“


Dem 8-jähren Buben wurde nun die wirkliche Tragweite bewusst, was es heißt für jemanden wirklich da zu sein und ein Opfer für eine gute Sache und Glückseligkeit zu bringen. Sein Blick senkte sich und blickte in seinen Schoß. Vater nahm ihn an der Hand und setzte seine Erzählung fort: „Nach einer kurzen Bedenkzeit meldeten sich ein paar Engel zurück und fragten den heiligen Vater wer diese schwere Aufgabe denn nun erfüllen solle. Wer von den Engeln soll fähig sein alles Himmlische für ein beängstigendes Dasein unter den Menschen aufzugeben? Ja, wie kann man, ohne himmlische Fähigkeiten so etwas vollbringen?" Plötzlich erhob Vater mit kräftiger und freudiger Stimme das Wort: „Da meldete sich auf einmal ein mutiger Engel. Er trat vor seinen Vater um zu verkünden, dass er der Engel sein will, der diese Aufgabe unter den Menschen vollbringen werde um das Wort Gottes, Frieden und Glückseligkeit zu schenken und dass er bereit sei, jedes nur so schwere Opfer dafür zu leisten. Erleichtert fiel ein glücklicher und lächelnder Blick vom heiligen Vater auf seinen Engel. Doch dieses Lächeln wich sehr schnell, als er seinem Sohn, mit ernster Stimme erwiderte, dass das noch nicht alles ist. Der Engel werde auch für und wegen den Menschen leiden müssen. Auch auf Jesus‘s - so der Name des Engels - Gesicht wurde eine ängstliche Veränderung sichtbar. Seine Begeisterung für seinen Mut trübte sich. Konnte er begreifen, was Leiden wirklich bedeutet?“

Wir wissen wie die Geschichte nun ausgehen wird und dennoch stellen wir uns immer wieder die Frage, warum jemand solch folgenschwere Entscheidungen sein eigenes Leben betreffend in Kauf nimmt und so erzählte Vater die Geschichte weiter: „Trotzdem blieb der Engel bei seiner Entscheidung und wiederholte seinen Entschluss vor Gott dem Allmächtigen. Anstelle von Jubel und Heiterkeit verstummte der Himmel, was die Spannung jenes Augenblicks noch mehrte. Mit noch mehr Ernst wurde die Stille vom erneuten Wort Gottes unterbrochen.“. Gott verkündete: "Lieber Jesus, das alles ist aber nicht das Schlimmste. Das wirklich Schwierigste kommt noch. Du wirst für eine Zeit lang die Sünden-Last der gesamten Menschheit auf dich nehmen müssen. Du musst etwas tragen was für einen Menschen unerträglich ist. Und genau in diesem Moment muss ich dich ganz alleine lassen.". Vater fuhr in seiner Erzählung fort: „Als Jesus diese Worte vernahm, hielt er den Atem an. Noch nie zuvor war Jesus von seinem Vater getrennt. Gott selbst war ihm lieber als der Himmel an sich, aber wie konnte er ohne seine Gemeinschaft existieren? Nach ein paar Minuten Bedenkzeit kam erneut entschlossen die bekannte Antwort: Vater bitte, sende mich! Ich will es tun! Das ist meine Liebe zu den armen Menschen, die du selbst in mich hineingelegt hast. Ich kann gar nicht anders, ich muss die Schuld der Menschen auf mich nehmen, um sie von dem Bösen zu erlösen, denn ich liebe sie doch so sehr!".

Als Vater seinem Sohn die Geschichte zu Ende erzählt hatte, kullerten dicke Tränen in den Kinderaugen. Und nun fragte der Sohn seinen Vater: "Hat Jesus mich auch so viel lieb?"

Vater antwortete mit einer herzlichen Umarmung und drückte seinen Sohn fest an seine Brust. Das ist das schönste Geschenk, was sich Sohnemann von seinem Vater zu Weihnachten nur wünschen konnte.


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